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Der russische Automarkt fährt nach der starken Entwicklung im vergangenen Jahr, als die Verkäufe um fast 13 Prozent zulegten, wieder im Rückwärtsgang. Laut einer Auswertung der Vereinigung Europäischer Unternehmen (AEB) kamen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 2,4 Prozent weniger neue Pkw und leichte Nutzfahrzeuge auf die Straßen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Insgesamt lieferten die russischen Händler im bisherigen Jahresverlauf 828.750 Neufahrzeuge aus. Die rückläufige Entwicklung hat sich dabei im zweiten Quartal deutlich verstärkt. Nach drei Monaten war der russische Neuwagenmarkt nur 0,3 Prozent im Minus. Das zweite Quartal sei deutlich herausfordernder gewesen als das erste, bestätigte nun Jörg Schreiber, Vorsitzender des Arbeitskreises der Autobauer im AEB. 

(Vogel)